Pontifikalgottesdienst zum 50jährigen Weihejubiläum in Moorenbrunn


Weggeschichte des Glaubens


Beim Festgottesdienst zum 50jährigen Weihejubiläum der Kirche „Mutter vom Guten Rat“ in Moorenbrunn lenkte Bischof Gregor Maria Hanke den Blick auf die Patronin des Gotteshauses, Maria, als Ratgeberin für die Weggemeinschaft der Gläubigen.


Die Mutter Jesu habe nicht nur ein biblisch bezeugtes Lebensbeispiel gegeben, so das Eichstätter Kirchenoberhaupt in seiner Ansprache, sie wolle den Menschen vielmehr damit Impulse geben für ihren Weg zu Christus und zueinander. Durch Maria als Mutter des Mensch gewordenen Gottessohnes habe das ewige Wort des Vaters Gesicht und Namen bekommen. Gott habe Jesus Christus Maria anvertraut. Der Menschensohn sei die Verkörperung der göttlichen Weisheit, so Hanke, der ausrichte auf ein neues Menschsein, eine neue Schöpfung. Maria habe das verinnerlicht, sie rate, diesen Weg mit Christus zu gehen in der Gemeinschaft mit den Brüdern und Schwestern.

 


Das Unterwegssein mit dem Herrn, die Jüngerschaft, sei allerdings kein leichter Weg, gab der Prediger zu bedenken. Er beginne mit der Bereitschaft, Gottes Willen kennen zu lernen, sich einzulassen, Neues zu wagen und dann den Rat Mariens zu beherzigen: „Tut alles, was er euch sagt!“ Die Mutter Jesu, die unter dem Kreuz ihres Sohnes stand, rate auch, das eigene Kreuz auszuhalten, Leid zu ertragen in der Hoffnung auf Gottes Wirken, das sie durch Christi Tod und Auferstehung erlebt habe.

 

 

 

 

 


Der Bischof verweist sodann auf die Gottesmutter im Pfingstsaal, in dem die versammelte Gemeinde mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde. Als Anwältin einer Gemeinde, die auf den Herrn ausgerichtet ist, könne sie auch den Moorenbrunner Gläubigen Ratgeberin für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft sein, in der sich immer wieder Neues erschließen werde. Bezugnehmend auf die neue Pfarrei „St. Johannes der Täufer“, in der die Gemeinden Moorenbrunn, Fischbach und Altenfurt kürzlich zusammengefasst wurden, ermutigte Hanke, beim Jubiläumsfest nicht in nostalgischer Rückschau zu verharren, sondern den Blick für die künftige Weggeschichte und ihre Herausforderungen zu öffnen.